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Aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise
Veranstaltungen
- Mittwoch, 15. September, 15.30 Uhr, Neustadtgasse 2, nächstes Treffen der Redaktionsgruppe
Workshop: Klartext schreiben!
- Dienstag, 21. September 2010, 19 Uhr, Orthopädie Brillinger, Handwerkerpark 25: Vollversammlung der Selbsthilfegruppen im Kreis Tübingen
- Mittwoch, 22. September 2010, 19 Uhr, Neustadtgasse 2: Mitgliederversammlung SOZIALFORUM Tübingen
- Dienstag, 5. Oktober 2010, 19 Uhr, Besprechungsraum Bei der Fruchtschranne 5: SOZIALFORUM Austausch unter den Tübinger Sozialvereinen
- Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18.30 Uhr, Hirsch-Begegnungsstätte, Hirschgasse 9, Tübingen, Der MDK und die Einstufung in der gesetzlichen Pflegeversicherung, Veranstaltung des PatientenForum Tübingen mit H. Schneider vom MDK, Holger Grumann vom Sozialgericht Reutlingen und Claudia Braun von der Beratungsstelle für Ältere in Tübingen
- Dienstag, 26. Oktober, 19 Uhr, Neustadtgasse 2: Workshop: Erfolgreich Zuschussanträge stellen, Beispiel: Stiftungen
Meldungen
Susanne Krumpholz ist gestorben
Am Donnerstag, 8. Juli 2010, ist Susanne Krumpholz in Berlin gestorben. Sie hat sich in Baden-Württemberg stark für behinderte Frauen engagiert und ist eine der Gründerinnen von LIANE, dem Landesnetzwerk für Frauen und Mädchen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen. Zu Tübingen, dem SOZIALFORUM und dem Koordinationstreffen Tübinger Behindertengruppen hatte sie langjährige persönliche und politische Verbindungen. Wir werden sie und ihre lebendige, warmherzige Art in Erinnerung behalten.Nachruf auf KOBINET
Forum der Tübinger Sozialvereine
Dienstag, 5. Oktober, 19 Uhr, findet im Besprechungsraum Bei der Fruchtschranne 5 ein Austausch zwischen den Sozialvereinen der Stadt Tübingen mit Uta Schwarz-Österreicher statt. Thema ist die aktuelle städtische Haushaltskonsolidierung und die Frage, welche Strategie die Vereine in dieser Situation verfolgen könnten. Eine detallierte Einladung erfolgt zeitnah.Schamloses Abkassieren bei den Schwächsten
Als Aufkündigung des Solidaritätsprinzips kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die angekündigten Beitragserhöhungen in der Krankenversicherung. Er fordert von der Regierung strukturelle Reformen statt hilfloses Herumdoktern an Symptomen.„Die Regierungspläne sind die Lizenz zum unbegrenzten Abkassieren der Versicherten. Rentner und einkommensschwache Versicherten drohen drastische Beitragssteigerungen", so der Vorsitzende des Paritätischen Dr. med. Eberhard Jüttner. Die angekündigten Beitragserhöhungen seien der letzte Beweis dafür, dass die Bundesregierung notwendige strukturelle Reformen im Gesundheitswesen scheue. „Die Politik doktert an den Symptomen und ignoriert die Ursachen der chronischen Unterfinanzierung. Die Folgen tragen die Beitragszahler", kritisiert Eberhard Jüttner. Gemeinsam mit der im Koalitionsvertrag angekündigten Erleichterung eines Wechsels in die Private Krankenversicherung werde Gutverdienern die Flucht aus der solidarischen Krankenversicherung erleichtert.
Der Paritätische fordert die Einführung einer Bürgerversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze sei zu erhöhen und andere Einkommensarten bei der Beitragsberechnung einzubeziehen, wie es schon heute bei freiwillig versicherten Selbstständigen der Fall sei. Eine derartige, an der Leistungsfähigkeit orientierte Beitragsbemessung ermögliche eine Senkung der Beitragssätze und sichere die Finanzierungsgrundlagen der Krankenversicherung nachhaltig. (Pressemitteilung vom 06.07. 2010)
Jahresbericht 2009 ist online
Der Jahresbericht 2009 des SOZIALFORUM Tübingen e. V. steht ab sofort unter unseren Downloads bereit. Mitglieder erhalten ihn wie bisher in Papierform zugeschickt.Meine Gruppe soll in die Zeitung!
Tipps und nützliche Ratschläge für den Umgang mit der Presse hat das Schwäbische Tagblatt Tübingen eigens für Vertreter von Vereinen und Initiativen zusammengestellt. Die Broschüre gibt es jetzt auch zum downloaden auf der Internetseite des Tagblatts: Download Broschüre.Für jede Selbsthilfegruppe ein eigenes Konto?
Der neue Leitfaden zur Selbsthilfeförderung des GKV Spitzenverbands für 2010 benennt in den Ergänzenden Fördervoraussetzungen (4.3) neue Förderbedingungen für Selbsthilfegruppen. Dazu gehört neben einer Mindestgruppengröße von 6 Mitgliedern, dass jede Gruppe ein nur für die Zwecke der Selbsthilfe gesondertes Konto einrichtet.
Bei den Selbsthilfegruppen und -Kontaktstellen hat diese neue Regelung bundesweit für Unruhe gesorgt, da ein eigenes Gruppenkonto mit Kontoführungsgebühren verbunden wäre und für Gruppen ohne Vereinsstatus oder Verbandsbindung unter Umständen schwierig zu realisieren.
Für die Tübinger Selbsthilfekontaktstelle wurde bei der Regionalarbeitsgruppe Neckar-Alb angefragt, wie in unserer Förderregion mit dieser neuen Vorgabe umgegangen werden soll. Frau Sigrun Schröder von der AOK Neckar-Alb wird dazu nach der Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen im März für das Förderjahr 2010 Auskunft geben.
Eine unkomplizierte Lösung könnte es sein, wenn die Selbsthilfegruppenvertreter, die bisher über ihr Privatkonto abgerechnet haben, ein Unterkonto für dieses Konto einrichten können, auf das dann zwei namentlich benannte Vertreter der Gruppe Zugriff haben.
Die Vorgehensweise in unserer Förderregion wird nach der Entscheidung der Landesarbeitsgemeinschaft unverzüglich an die Selbsthilfegruppenvertreter weitergeleitet.